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Wien: Erzbischof Lackner traf Bildungsminister Wiederkehr

Antrittsbesuch des Vorsitzenden der Bischofskonferenz im Bildungsministerium - Bekräftigung der guten Zusammenarbeit auf allen Bildungsebenen - Lackner: Kirche wird verlässlicher Partner auch wichtiger Frage der Demokratiebildung bleiben

Wien: Erzbischof Lackner traf Bildungsminister Wiederkehr

 

Erzbischof Franz Lackner hat in seiner Funktion als Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) seinen Antrittsbesuch abgestattet. Im Mittelpunkt des Gesprächs am Montagnachmittag standen u.a. Fragen zur Rolle der religiösen Bildung im Kontext des geplanten neuen Schulfaches Demokratiebildung sowie zur geplanten Reform bei der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern, die auch die Kirchlichen Pädagogischen Hochschulen betreffen wird.

 

Lackner und Wiederkehr bekräftigen dabei gegenseitig, die gute Zusammenarbeit fortsetzen zu wollen. Man verstehe sich als "Verbündete vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung", betonte Wiederkehr. Gespräche in positiver Atmosphäre hatte es bereits bei einem Besuch des in der Bischofskonferenz für Schulfragen zuständigen Grazer Bischofs Wilhelm Krautwaschl und der Wiener Schulamtsleiterin Andrea Pinz bei Wiederkehr im April gegeben. "Wir investieren viel in den Bildungs- und Schulbereich und freuen uns, wenn diese Leistung auch entsprechend staatlich anerkannt wird", so Lackner.

 

Zur Sprache kam auch das für die Unterstufe und die Mittelschulen geplante Schulfach Demokratiebildung. Dieses sei als "Ergänzung" zum Religionsunterricht gedacht, so Wiederkehr, der sich zugleich offen zeigte für den Beitrag des Religionsunterrichts zum Bildungsziel dieses neuen Faches: "Ich begrüße alles, was der Religionsunterricht zur Stützung des gemeinsamen Wertefundaments der Gesellschaft beiträgt", so Wiederkehr.

 

Zur geplanten Reform der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern, die auch die Kirchlichen Pädagogischen Hochschulen (KPH) betreffen wird, sagte Wiederkehr, dies sei ein Langzeitprojekt und verlange nach einem behutsamen Vorgehen. Die KPHs seien hier "wichtige Partner", daher werde man diese auch rechtzeitig informieren und mit an Bord holen.

 

Zudem sagte Wiederkehr sein Kommen zur Eröffnung des neuen Bildungscampus für über 1.000 Kinder und Jugendliche auf dem Gelände des erzbischöflichen Privatgymnasiums Borromäum in Salzburg-Parsch im Oktober zu. Wiederkehr hatte 2009 am Borromäum maturiert. Entsprechend interessiert zeigte sich der Bundesminister an der Neugestaltung und den großen Herausforderungen, die das Projekt der Übersiedlung der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP) von der Schwarzstraße auf das Gelände des Borromäums mit sich gebracht haben.

 

 

Quelle: kathpress (12.08.2025)

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