Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]
  • zum Topmenü [Alt+3]
  • zu den Diözesenlinks [Alt+4]
  • zur Suche [Alt+5]
  • zu den Zusatzinformationen [Alt+6]

Topmenü:
  • Home
  • Amtsblatt
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Presse
  • Kontakt

  • Schriftgröße: normal
  • Schriftgröße: groß
  • Schriftgröße: sehr groß
  • Home
  • Über uns
    • Bischöfe
    • Emeritierte Bischöfe
    • Zuständigkeiten
    • Generalsekretariat
    • Europareferent
    • Fachstellen
    • Kirche in Österreich
  • Positionen
    • Asyl & Migration
    • Familiensynode
    • Lebensschutz
    • Fortpflanzungsmedizin
    • Kreuz-Symbol
    • Bildung
    • Pfarrgemeinderäte
    • Europa
  • Rechtliches
    • Universität/Hochschule
    • Opferschutz
  • Datenschutz
  • Publikationen
    • Amtsblatt
    • Behelfe / Handreichungen
    • Hirtenbriefe / Erklärungen
    • Presseerklärungen
    • Schriftenreihe
  • Bilder
    • Pressefotos
  • Links
  • FAQ
Hauptmenü ein-/ausblenden
Positionsanzeige:
  • Bischofskonferenz
  • Home

Aktuelles
Inhalt:
zurück

Van der Bellen an Bischöfe: "Konkordat hat sich sehr bewährt"

Bundespräsident empfängt Mitglieder der Bischofskonferenz in Hofburg und würdigt "harmonisches und vertrauensvolles" Verhältnis von Staat und Kirche

 

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat Dienstagmittag die Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz in der Hofburg empfangen. Dabei hat er die Beziehungen zwischen Staat und Kirche gewürdigt und die rechtlichen Grundlagen sowie die Ausgestaltung dieses Beziehung außer Streit gestellt. "Das Konkordat hat sich sehr bewährt", so Van der Bellen wörtlich. Kardinal Christoph Schönborn dankte in seiner Funktion als Vorsitzender der Bischofskonferenz dem Staatsoberhaupt für die Einladung in die Hofburg, diese Einladung drücke "Wohlwollen" aus. "Dafür sind wir dankbar und es ist eine Ermutigung für die Bischöfe", so Schönborn wörtlich in Richtung Van der Bellens.

 

"Bei uns in Österreich kann man die Beziehungen zwischen dem Staat und den gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften insgesamt als harmonisch und vertrauensvoll bezeichnen."

 

So der Bundespräsident wörtlich in seiner Ansprache. Das gelte ganz besonders bezüglich der römisch-katholischen Kirche. Van der Bellen sprach von einem "vernünftigen Mittelweg", der sich bewährt habe. Es gebe in Österreich keine bevorzugte "Staatskirche", man sei aber auch nicht den Weg des radikalen Laizismus gegangen.

 

Die sogenannte "Trennung von Kirche und Staat" sei in Österreich in dem Sinne zu verstehen, dass jede der beiden Institutionen ihre Angelegenheiten autonom regelt. Bezüglich der katholischen Kirche würden dies das zwischen der Republik Österreich und dem Heiligen Stuhl abgeschlossene Konkordat, sowie diverse innerstaatliche und innerkirchliche Rechtsnormen so vorsehen, führte Van der Bellen aus.

 

Dies führe in der Praxis zu einer bewährten "partnerschaftliche Zusammenarbeit" von Kirche und Staat "im gemeinsamen Bemühen um das Wohlergehen der in unserem Land lebenden Menschen". Dazu gehöre auch die gemeinsame Sorge um Flüchtlinge und Migranten, vor allem im Bereich der "Integration der vielen Frauen, Männer und Kinder, die aus fernen Ländern zu uns gekommen sind und voraussichtlich auch bei uns bleiben werden". Für den Staat und für die in Österreich anerkannten Religionsgemeinschaften würden sich auf diesem Gebiet zahlreiche zusätzliche Aufgaben und neue Herausforderungen ergeben.

 

Ausdrücklich würdigte Van der Bellen auch die Flüchtlings- und Integrationsarbeit der kirchlichen Caritas. Und er strich hervor, dass diese Hilfe allen Flüchtlingen, unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit zukomme.

 

"Unverzichtbarer Beitrag zum Gemeinwohl"

 

Die katholische Kirche sei zudem Trägerin wichtiger sozialer Einrichtungen wie Krankenhäusern, Altersheimen, Städten der Behindertenbetreuung und palliativen Einrichtungen, sagte Van der Bellen. Auch auf dem Bildungssektor leisteten kirchliche Kindergärten, Schulen, Hochschulen und Institutionen der Erwachsenenbildung "wertvolle Arbeit".

 

Der Bundespräsident erinnerte in seiner Rede spontan daran, dass er über 25 Jahre regelmäßig Gastreferent der Katholischen Sozialakademie gewesen war. Dabei habe er den "ethisch hoch motivierten" Kursteilnehmern beibringen sollen, "wie ein Ökonom denkt". Eine "große Herausforderung für beide Seiten", wie Van der Bellen sagte.

 

Die Kirche hüte und pflege zudem einen großen Schatz von Kulturgütern und sei auch ein wichtiger Arbeitgeber, fuhr das Staatsoberhaupt fort: "Alle diese Aktivitäten der katholischen Kirche kommen auch den Bürgerinnen und Bürger unseres Landes zugute. Sie sind ein unverzichtbarer Beitrag zum Gemeinwohl."

 

Vorfreude auf Papstbesuch

 

Van der Bellen kam auch auf seinen bevorstehenden Besuch bei Papst Franziskus zu sprechen. "Ich freue mich sehr auf das Gespräch mit dem Papst, der während seiner bisherigen Amtszeit zahlreiche Akzente gesetzt hat, die weit über die katholische Kirche hinaus weltweit Beachtung gefunden haben", so der Präsident wörtlich. Vor allem zu den brandaktuellen Themen der Flüchtlingsbewegungen, der Migration, der sozialen Gerechtigkeit und des Klimawandels habe Papst Franziskus sehr engagiert Stellung genommen und Wegweisendes gesagt und geschrieben. Seine bescheidenes öffentliches Auftreten und die spontane Aufnahme einer syrischen Flüchtlingsfamilie, mit der der Papst bei seinem Besuch in Griechenland viele überrascht habe, hätte ihn, Van der Bellen, sehr beeindruckt.

 

Van der Bellen wird in Begleitung seiner Gattin Doris Schmidauer am 16. November nach Rom reisen und im Vatikan von Papst Franziskus zu einem Vier-Augen-Gespräch empfangen. Der Bundespräsident wird bei seinem zweitägigen Rombesuch u.a. den Souveränen Malteser Ritterorden besuchen, der seine internationalen humanitären Aktivitäten vorstellen wird.

 

Kardinal Schönborn griff in seiner Dankesrede den Vatikanbesuch des Präsidenten auf und zeigte sich erfreut, dass er diesen bei einem Teil seines Besuchsprogramms begleiten könne.

 

"Wertschätzung nicht selbstverständlich"

 

Wie Van der Bellen würdigte auch der Vorsitzende der Bischofskonferenz das gute Verhältnis von Staat und Religionen in Österreich. Dieses "Klima des Miteinanders und der wechselseitigen Wertschätzung" sei keine Selbstverständlichkeit. "Es braucht wechselseitiges Wohlwollen in der Gesellschaft und zwischen den Religionen. Das ist der soziale Kitt der Gesellschaft und dafür setzen wir uns als Kirche ein" so Schönborn wörtlich und weiter:

 

"Wir sind alle aufgerufen, als Moderatoren zu wirken, Maß zu halten, maßvoll den gesellschaftlichen Diskurs zu führen."

 

Der Kardinal erinnerte an den US-amerikanischen Philosophen John Rawls, wonach eine Gesellschaft so stark sei wie ihr schwächstes Glied.

 

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz erläuterte auch einige Themen der aktuellen Vollversammlung der Bischöfe, so das Wirken der kirchlichen Caritas, aber auch die Sorge um das soziale Klima im Land, um den Schutz der Umwelt oder das Zukunftsthema Bildung. Und Schönborn fügte hinzu:

 

"Wir beten für unser Staatsoberhaupt, wie wir auch für unser Land beten. Das ist für einen Christen selbstverständlich."

 

Im Anschluss an den Empfang in der Hofburg stand auf der Tagesordnung der Bischofskonferenz ein Studiennachmittag mit allen diözesanen Caritas-Direktoren. Daran anschließend war für 18 Uhr der traditionelle Festgottesdienst mit den Bischöfen im Stephansdom angesetzt. Am Mittwoch tagen die Bischöfe wieder im Kloster Laab im Walde im Wienerwald. Die Vollversammlung der Bischofskonferenz endet am Donnerstag.

 

 

Quelle: kathpress

zurück

Zusatzinformationen:

Bischofskonferenz-Videos

Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von Youtube und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.

Presseerklärungen

 

Hier finden Sie die Presseerklärungen der Vollversammlungen der Bischofskonferenz seit 1991 im Wortlaut.

 

 Zu den Erklärungen

 

 

Nachrichten

 

Neues auf katholisch.at

  • Papst fordert Frankreich zu Lebensschutz und Abrüstung auf
  • Netzwerk "Frauen.Führen.Kirche": Frau sollte Generalsekretärin der Bischofskonferenz werden
  • Wien: Hl. Franziskus inspiriert über Religionsgrenzen hinweg
  • Diözese Graz-Seckau fordert besseren Schutz minderjähriger Migranten
  • Umweltschutz: Theologe mit bisheriger kirchlicher Bilanz unzufrieden

 

Finanko - Ethische Geldanlagen

 

Der verantwortungsvolle Umgang mit Geld ist für Mission und Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche eine selbstverständliche Verpflichtung aus dem Evangelium. Ausdruck davon ist die 2017 von der Österreichischen Bischofskonferenz beschlossene

„Richtlinie Ethische Geldanlagen“ (FinAnKo).

 

Alle Informationen

 

 


Hauptmenü:
  • Home
  • Über uns
  • Positionen
  • Rechtliches
  • Datenschutz
  • Publikationen
  • Bilder
  • Links
  • FAQ

 

 

SYNODALITAET.AT

Neue Website mit allen Infos zum Synodalen Prozess in Österreich & der Weltkirche.

 

SYNODALITAET.AT

 

Generalsekretariat der Österreichischen Bischofskonferenz
Rotenturmstraße 2
A-1010 Wien

Diözesenmenü:
  • Diözese Eisenstadt
  • Diözese Feldkirch
  • Diözese Graz-Seckau
  • Diözese Gurk
  • Diözese Innsbruck
  • Diözese Linz
  • Diözese St. Pölten
  • Erzdiözese Salzburg
  • Erzdiözese Wien
  • Militärordinariat
  • Abtei Wettingen-Mehrerau

nach oben springen