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Krautwaschl: Glaube bestes Mittel gegen Zukunftsangst

Gottesdienst der Bischofskonferenz im Linzer Mariendom

 

Linz, 8.3.2016 (KAP) Der christliche Glaube und eine lebendige Gottesbeziehung sind die besten Mittel gegen jede Form von Zukunftsangst. Das hat der steirische Bischof Wilhelm Krautwaschl am Dienstagabend in seiner Predigt beim gemeinsamen Gottesdienst der Bischöfe im Linzer Mariendom betont. Dem Gottesdienst, der zugleich der liturgische Höhepunkt der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz war, stand Kardinal Christoph Schönborn vor. Die Österreichische Bischofskonferenz tagt noch bis Donnerstag unter dem Vorsitz von Kardinal Schönborn im Seminarhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz-Elmberg.

Der gesellschaftliche Zusammenhalt sei immer mehr bedroht, warnte Bischof Krautwaschl in seiner Predigt: "In unserer Gesellschaft tun sich zunehmend Spalten, mitunter Gräben auf, die Einzelne in fatale Unsicherheiten bringen." Angst mache sich breit angesichts der ungewissen Zukunft. Krautwaschl: "Wie wird das mit der Familie? Wie wird das mit der Welt - im Kleinen und im Großen? Wie wird das mit den Migrationsströmen, wie mit den verschiedenen Generationen weitergehen? Wie geht es angesichts der Tatsache weiter, dass es bei uns immer weniger Kinder gibt? Was wird aus Europa? Wie geht es mit unserer Kirche weiter?"

Das Vertrauen auf Christus biete Halt und Orientierung angesichts so vieler Fragen, sagte der steirische Bischof, gerade auch dann, wenn es auf die vielen Fragen keine fertigen Antworten oder Lösungen gebe. Mit dem Blick auf Christus "können wir es wagen, trotz aller Unzulänglichkeiten und Komplexitäten, den nächsten Schritt zu tun", so Krautwaschl.

Schönborn erinnert an Welttag der Frauen

Am Beginn der Messe erinnerte Kardinal Schönborn an den "Welttag der Frauen". Die Eucharistiefeier der Bischofskonferenz stehe nicht nur im Zeichen des Danks für den neuen Linzer Bischof Manfred Scheuer, sondern auch des Gebets "für die vielen Frauen, die unter der Not der Flucht zu leiden haben und Opfer von Gewalt und Missbrauch geworden sind".

Unter den zahlreichen Mitfeiernden befand sich auch der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer, der die Bischöfe sowie Vertreter der Kirche und des öffentlichen Lebens anschließend zu einem Empfang ins Landhaus lud.

 

 

Quelle: Kathpress

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