Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]
  • zum Topmenü [Alt+3]
  • zu den Diözesenlinks [Alt+4]
  • zur Suche [Alt+5]
  • zu den Zusatzinformationen [Alt+6]

Topmenü:
  • Home
  • Amtsblatt
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Presse
  • Kontakt

  • Schriftgröße: normal
  • Schriftgröße: groß
  • Schriftgröße: sehr groß
  • Home
  • Über uns
    • Bischöfe
    • Emeritierte Bischöfe
    • Zuständigkeiten
    • Generalsekretariat
    • Statuten
    • Europareferent
    • Fachstellen
    • Kirche in Österreich
  • Positionen
    • Asyl & Migration
    • Familiensynode
    • Lebensschutz
    • Fortpflanzungsmedizin
    • Kreuz-Symbol
    • Bildung
    • Pfarrgemeinderäte
    • Europa
  • Rechtliches
    • Universität/Hochschule
    • Opferschutz
  • Datenschutz
  • Publikationen
    • Amtsblatt
    • Behelfe / Handreichungen
    • Hirtenbriefe / Erklärungen
    • Presseerklärungen
    • Schriftenreihe
  • Bilder
    • Pressefotos
  • Links
  • FAQ
Hauptmenü ein-/ausblenden
Positionsanzeige:
  • Bischofskonferenz
  • Publikationen
  • Hirtenbriefe / Erklärungen

Hirtenworte & Erklärungen
Inhalt:
zurück

Friedensapell der österreichischen Bischöfe aus dem Jahr 1983

 

Friedensappell der österreichischen Bischöfe

 

PDF zum Download

 

Seit langem machen sich viele Menschen Sorgen um den Frieden. Die Anlässe dazu mehren sich. Das Mißtrauen wächst. Die Arsenale werden vergrößert.

 

Neue, einschneidende Maßnahmen atomarer Aufrüstung stehen bevor, wenn nicht in diesem Jahr eine Übereinkuft zustandekommt, die als Signal der Umkehr wirken könnte.

 

Das Jahr 1983 bringt manche Gedenkanlässe. Zu ihnen gehört auch der beklemmende Zehnjahrestag der erfolglos gebliebenen Wiener Truppenabbaugespräche.

 

Wir wissen, daß Friede mehr ist als der Abbau von Vernichtungsmitteln und als die Milderung internationaler Spannungen.

Wir wissen, daß der Friede ohne den Abbau von Haß und Mißtrauen, ohne die Sicherung der Rechte der Menschen und Völker, ohne soziale Gerechtigkeit nicht gedeihen kann.

 

Wir erinnern daran, daß der Friede zugleich "ein Geschenk Gottes" und "den Menschen anvertraut" ist  (Papst Johannes Paul II.).

 

So erkären wir:

 

  1. Alle Staatsmänner und alle Regierungen, alle politischen Kräfte und alle Menschen müssen endlich begreifen, daß die gewaltsame Austragung von Konflikten unmenschlich ist. Krieg kann nicht mehr als Mittel zur Erreichung politischer Ziele gelten.
  2. Vor allem sind Massenvernichtungsmittel - namentlich atomare, bakteriologische und chemische - zu verwerfen. Alles muß getan werden, um ihre Anwendung zu verhindern, ihre Benützung zu politischen Drohungen auszuschalten und ihre Abschaffung voranzutreiben.
  3. Dies wird nicht auf einmal erreicht werden können. Aber es ist nötig, daß die Gefahren Schritt für Schritt vermindert, die Chancen des Friedens Schritt für Schritt gefördert werden.
  4. In diesem Sinne appellieren wir an die politisch Verantwortlichen, alle Anstrengungen zu unternehmen, damit Ost und West auf alle sogenannten Mittelstreckenrraketen - seien sie geplant oder bereits stationiert - verzichten. Es ist offenkundig, daß gerade diese Raketen zur Verschärfung der Verunsicherung der Lage beitragen.
  5. Wir appellieren an die Verhandlungspartner der Wiener Truppenabbaukonferenz, endlich einen "konventionellen" Rüstungsabbau im europäischen Raum zu vereinbaren und dadurch auch die Chancen für einen Verzicht auf sogenannte taktische Atomwaffen zu verbessern.
  6. Wir appellieren an die Großmächte, auch auf allen anderen Ebenen wenigstens die Beschränkung und den schrittweisen Abbau der Vernichtungspotentiale in die Wege zu leiten.
  7. Wir rufen dazu auf, sich der Einsicht nicht länger zu verschließen, daß die Vermeidung einer nuklearen Menschheitskatastrophe ein vorrangiges Interesse aller Vöker und Staaten ist, ungeachtet gesellschaftlicher Unterschiede, gegensätzlicher Interessen und geistiger Auseinandersetzungen. Die Sicherung des Überlebens ist ein gemeinsames Anliegen.

 

Wir appelieren an die Politiker unseres Landes und aller anderen Länder, keine Anstrengungen zu scheuen, damit diesen Einsichten und Notwendigkeiten Rechnung getragen wird.

 

Wir appellieren an alle Christen unseres Landes, an alle Österreicher und an alle Menschen guten Willens, sich diesem Appell anzuschließen.

 

Wien, im April 1983     |     Die Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz

 

Diesem Appell schließt sich an:

 

 

 

 

zurück

Zusatzinformationen:

Bischofskonferenz-Videos

Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von Youtube und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.

Presseerklärungen

 

Hier finden Sie die Presseerklärungen der Vollversammlungen der Bischofskonferenz seit 1991 im Wortlaut.

 

 Zu den Erklärungen

 

 

Nachrichten

 

Neues auf katholisch.at

  • 100 Jahre Joseph Ratzinger: Wiener Symposion als "Ouvertüre" eröffnet
  • Katholische Aktion Kärnten fordert offene Debatte über Frauendiakonat
  • Sozialexperte Schenk erhält Menschenrechtspreis der Kreisky-Stiftung
  • Sozialhilfereform: Caritas fordert neue Verhandlungen
  • Zweitstärkstes Jahr an Erwachsenentaufen in Erzdiözese Wien

 

Finanko - Ethische Geldanlagen

 

Der verantwortungsvolle Umgang mit Geld ist für Mission und Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche eine selbstverständliche Verpflichtung aus dem Evangelium. Ausdruck davon ist die 2017 von der Österreichischen Bischofskonferenz beschlossene

„Richtlinie Ethische Geldanlagen“ (FinAnKo).

 

Alle Informationen

 

 


Hauptmenü:
  • Home
  • Über uns
  • Positionen
  • Rechtliches
  • Datenschutz
  • Publikationen
    • Amtsblatt
    • Behelfe / Handreichungen
    • Hirtenbriefe / Erklärungen
    • Presseerklärungen
    • Schriftenreihe
  • Bilder
  • Links
  • FAQ

 

 

SYNODALITAET.AT

Neue Website mit allen Infos zum Synodalen Prozess in Österreich & der Weltkirche.

 

SYNODALITAET.AT

 

Generalsekretariat der Österreichischen Bischofskonferenz
Rotenturmstraße 2
A-1010 Wien

Diözesenmenü:
  • Diözese Eisenstadt
  • Diözese Feldkirch
  • Diözese Graz-Seckau
  • Diözese Gurk
  • Diözese Innsbruck
  • Diözese Linz
  • Diözese St. Pölten
  • Erzdiözese Salzburg
  • Erzdiözese Wien
  • Militärordinariat
  • Abtei Wettingen-Mehrerau

nach oben springen