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Wiener Erzbischof Grünwidl in erster Audienz bei Papst Leo XIV.

Grünwidl nach halbstündiger Privataudienz: "Es war ein sehr gutes Gespräch. Papst Leo ist, wie ja schon viele vor mir bemerkt haben, ein ausgezeichneter Zuhörer" - Wiener Erzbischof besucht in Rom auch Grab von Papst Franziskus und führt Gespräche mit Dikasterien für Bildung, Bischöfe und Klerus

 

Knapp vier Monate nach seiner Bischofsweihe ist der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl (63) am Montagvormittag zu seiner ersten Privataudienz bei Papst Leo XIV. empfangen worden. Das hat die Erzdiözese Wien gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress bestätigt. "Es war ein sehr gutes Gespräch. Papst Leo ist, wie ja schon viele vor mir bemerkt haben, ein ausgezeichneter Zuhörer", sagte der Wiener Erzbischof unmittelbar nach dem rund halbstündigen Gespräch. In der Privataudienz im Vatikan konnte Erzbischof Grünwidl über die Situation der Kirche in der Erzdiözese Wien berichten. Für derartige Gespräche ist "Vertraulichkeit vereinbart", hielt die Erzdiözese fest.

 

v.l.n.r.: Johannes Fürnkranz (Amtsleiter im Dikasterium für die Glaubenslehre), Erzbischof Josef Grünwidl, Michael Max (Rektor der Anima in Rom)

v.l.n.r.: Johannes Fürnkranz (Amtsleiter im Dikasterium für die Glaubenslehre), Erzbischof Josef Grünwidl, Michael Max (Rektor der Anima in Rom)

 

Im Rahmen seines zweitägigen Antrittsbesuchs in Rom wird Grünwidl am Montagnachmittag auch das Grab von Papst Franziskus in der Basilika Santa Maria Maggiore besuchen. Darüber hinaus ist am selben Tag auch ein Gespräch in der vatikanischen Bildungsbehörde geplant.

 

Am Dienstag stehen für den im Jänner dieses Jahres in sein Amt eingeführten Wiener Erzbischof weitere Treffen mit Vertretern der Römischen Kurie auf dem Programm. Konkret sind Arbeitsgespräche mit den Leitern der Dikasterien für die Bischöfe und für den Klerus vorgesehen. Zum Programm Grünwidls in Rom gehören auch Gottesdienste in der deutschsprachigen Nationalkirche in Rom Santa Maria dell'Anima, sowie am Campo Santo Teutonico im Vatikan.

 

v.l.n.r.: Johannes Fürnkranz (Amtsleiter im Dikasterium für die Glaubenslehre), Erzbischof Josef Grünwidl, Michael Max (Rektor der Anima in Rom)

v.l.n.r.: Johannes Fürnkranz (Amtsleiter Dikasterium der Glaubenslehre), Erzbischof Josef Grünwidl, Katharina Sevelda-Platzl (Leiterin des erzbischöflichen Sekretariats), Michael Max (Rektor der Anima)

 

Enge Verbindung Wiens mit Vatikan

 

Der Antrittsbesuch von Erzbischof Grünwidl unterstreiche die enge Verbindung der Erzdiözese Wien mit dem Vatikan und der Weltkirche, hatte die Erzdiözese im Vorfeld festgehalten. Die Einladung durch den Papst und die vatikanischen Behörden könne "auch als Zeichen der Wertschätzung gegenüber der katholischen Kirche in Österreich verstanden werden". Dies gelte umso mehr, als die österreichische Kirche innerhalb der Weltkirche zahlenmäßig vergleichsweise klein sei.

 

Papst Leo XIV. hatte Josef Grünwidl Mitte Oktober 2025 zum Nachfolger von Kardinal Christoph Schönborn als Erzbischof von Wien ernannt. Am 24. Jänner 2026 empfing er im Wiener Stephansdom die Bischofsweihe und wurde in sein Amt eingeführt.

 

v.l.n.r.: Michael Max (Rektor der Anima in Rom), Erzbischof Josef Grünwidl, Johannes Fürnkranz (Amtsleiter im Dikasterium für die Glaubenslehre)

v.l.n.r.: Michael Max (Rektor der Anima in Rom), Erzbischof Josef Grünwidl, Johannes Fürnkranz (Amtsleiter im Dikasterium für die Glaubenslehre

 

Die Erzdiözese Wien leitete Grünwidl zuvor bereits ein Jahr lang als Übergangsverwalter. Nach der Emeritierung von Kardinal Schönborn an dessen 80. Geburtstag am 22. Jänner 2025 hatte Papst Franziskus (2013-2025) den langjährigen Pfarrer und Bischofsvikar zum Apostolischen Administrator in der mit rund einer Million Katholiken größten Diözese Österreichs ernannt.

 

 

Quelle: kathpress (11.05.2026)

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Neuer Erzbischof von Wien

Neuer Erzbischof von Wien Josef Grünwidl

 

Am 24. Jänner 2026 wurde Josef Grünwidl zum neuen Erzbischof von Wien geweiht und in sein Amt eingeführt.

mehr: Neuer Erzbischof von Wien

Aktuelle Veröffentlichungen

 

  • Leben schützen - 50 Jahre nach Beschluss der Fristenregelung (28. November 2023)
  • Nationale Synthese zum Synodalen Prozess (21. September 2022)
  • Appell der Österreichischen Bischofskonferenz zur Aufnahme von Geflüchteten (22. Dezember 2021)
  • "Schützen. Heilen. Versöhnen." - Erklärung zur Debatte um eine temporäre Impfpflicht (7. Dezember 2021)
  • Stellungnahme zum Sterbeverfügungsgesetz (12. November 2021)
  • Einladendes Wort der Bischöfe zum synodalen Prozess (Oktober 2021)
  • Assistenz zum Leben und nicht Hilfe zur Selbsttötung (Juni 2021)

 

Presseerklärungen

 

Hier finden Sie die Presseerklärungen der Vollversammlungen der Bischofskonferenz seit 1991 im Wortlaut.

 

 Zu den Erklärungen

 

 

Nachrichten

 

Neues auf katholisch.at

  • Schulamtsleiterin: Immer mehr kooperativer Religionsunterricht in Wien
  • Tirol: Kirche setzt verstärkt auf Bildung
  • Katholische Schulen im Einsatz gegen Gewalt und Extremismus
  • Wiener Erzbischof Grünwidl in erster Audienz bei Papst Leo XIV.
  • Katholische Jugend beschließt neue Leitlinien für Umgang mit KI

 

Finanko - Ethische Geldanlagen

 

Der verantwortungsvolle Umgang mit Geld ist für Mission und Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche eine selbstverständliche Verpflichtung aus dem Evangelium. Ausdruck davon ist die 2017 von der Österreichischen Bischofskonferenz beschlossene

„Richtlinie Ethische Geldanlagen“ (FinAnKo).

 

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Österreich-Bericht zur Vorbereitung des Instrumentum Laboris für die zweite Synodenversammlung im Oktober 2024

 

Austrian report on the preparation of the Instrumentum Laboris for the second Synod Assembly in October 2024

 

Relazione dell'Austria per la preparazione dell'Instrumentum Laboris per la seconda Assemblea sinodale dell'ottobre 2024

 



Synthese-Bericht der Weltsynode (3. November 2023)

 

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