"Welt-Fest" zum 60-Jahr-Jubiläum der MIVA
Linz, 27.7.09 (KAP) Ein großes "Welt-Fest" feierte die "Missions Verkehrsarbeitsgemeinschaft" (MIVA) aus Anlass des 60-jährigen Bestandsjubiläums in ihrem oberösterreichischen Zentralsitz in Stadl-Paura. Das Jubiläumsfest mit mehr als 2.500 Besuchern stand unter dem Motto "Zeit und Zeiten". Höhepunkt war der große Festgottesdienst am Sonntag mit dem Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz und zwei kongolesischen Bischöfen - Fridolin Ambongo Besungu (Bokungu-Ikela) und Joseph Kumuondala Mbimba (Mbandaka/Coquilhatville). Die beiden kongolesischen Bischöfe sind langjährige Projektpartner der MIVA. Nach der Festmesse fand eine große Fahrzeugsegnung statt. Ehrengast war der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer.
Das Fest hatte ein vielfältiges Programm. Den Auftakt machte am Freitagabend die Vorführung des Films "There will be blood", der sich mit der Ölproblematik in Nigeria beschäftigt. Die geplante Open-Air-Vorführung musste auf Grund widriger Wetterbedingungen unter Dach verlegt werden. Neben fair gehandelten exotischen Speisen und einem Weltcafe wurde ein buntes Jugend- und Musikprogramm geboten. U.a. musizierten die Gruppen "Blechwerk" aus Österreich, "Inca Pirca" aus Lateinamerika, "Insingizi" aus Zimbabwe sowie "Paulos Worku" aus Äthiopien. Höhepunkt war am Samstagabend das Open-Air-Konzert der Gruppe "Fuego Latino", die mit heißen Salsa-Rhythmen für Stimmung sorgte.
Am Samstag fand dann die eigentliche Jubiläumsfeier der MIVA statt. Dabei wurden nicht nur "60 Jahre MIVA", sondern auch 50 Jahre "Christophorus-Aktion", 20 Jahre "Beschaffungsbetrieb" der MIVA (über den die Fahrzeuge für die Länder des "Südens" angeschafft werden) und fünf Jahre "ChristophorusHaus" in Stadl-Paura gefeiert. Zugleich wurde das Fest genützt, um sowohl Partnerorganisationen im Einsatz für die Länder des "Südens" (von Caritas über Katholische Jugend bis zu den Missionsorden) als auch Hilfsdienste in Österreich (von Polizei über Rotes Kreuz und Malteser bis zur Feuerwehr) vorzustellen.
Die MIVA wurde 1949 gegründet. Treibende Kraft war Karl Kumpfmüller aus Stadl-Paura, der auch erster MIVA-Geschäftsführer wurde. Die Idee der "Christophorus-Aktion" entstand zehn Jahre später. Etwa 20.000 Fahrzeuge hat die MIVA in den bisher 60 Jahren ihres Bestehens finanziert. Der "Groschen" (mittlerweile: Zehntelcent) pro unfallfrei gefahrenem Kilometer machte es möglich - als "Zeichen weltweiter christlicher Solidarität und als kleines Dankeschön für gesundes Heimkommen".
Infos: Christine Parzer, Tel.: 07245/289.45/44, E-Mail: c.parzer@miva.at